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Judo

Der Ehrenkodex des Judo

Judo ist eine Kulturform des Kämpfens. Der von Jigoro Kano formulierte Grundsatz vom gegenseitigen Helfen zum allgemeinen Wohlergehen ist wichtigste pädagogische und soziale Leitlinie im Judo. Dieser Grundsatz verweist unmissverständlich auf das Ideal einer gewaltfreien Gesellschaft und überträgt der Judobewegung die Aufgabe, ihren Teil zum Erreichen eines toleranten und friedlichen Miteinanders beizutragen.

Dies gilt besonders im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Zeit.

Wir, die Judoka, verstehen unter Gewalt eine ihrem Wesen nach gestörte soziale Beziehung zwischen Täter und Opfer. Dabei spielt es keine rolle, ob die Wirkung nämlich dem Opfer körperlichen, seelischen oder gesellschaftlichen Schaden zuzufügen, absichtlich oder unabsichtlich geschieht. Darüber hinaus verstehen wir unter Gewalt die vorsätzliche Beschädigung oder Zerstörung von Gegenständen aber auch Formen der verbalen und mimisch-gestischen Gewaltausübung.

Wir, die Judoka, bekennen uns zu den Inhalten des Ehrenkodex.

„Die Menschen sind Rivalen im Wettkampf aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben“
Jigoro Kano



 
AC