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Presse / Nachrichten

 

 


Saison 2015, Weinheimer Nachrichten


Genug Spielpraxis für alle


Weinheim. Der Siegeszug der Sportart Hallenboccia geht weiter. In Baden, der Pfalz und dem Saarland schon längst eine Institution wird diese Boule-Variante, bei der Spieler mit und ohne Handicap problemlos in einer Mannschaft spielen können, inzwischen schon in zehn Bundesländern gespielt. Einer der badischen Vorreiter war der AC 92 Weinheim, der am Samstag zum dritten Mal das Turnier um den Rhein-Neckar-Pokal ausrichtete. Im für Behindertensportler prädestinierten barrierefreien Bereich des AC-Sportparks in der Waidallee trafen sich über 60 Spieler aus neun Vereinen, um ihren Turniersieger auszurichten. Das Team aus Waldhut-Tiengen nahm die weiteste Anfahrt auf sich.
AC-Abteilungsleiterin Monika Rödel freute sich über die Zusage der 13 Mannschaften, Weinheim als Gastgeber stellte allein drei. "Wir wollen all unseren Spielern Gelegenheit zur Spielpraxis geben, auch den schwächeren", sagt Rödel. Die besten AC-Spieler werden in vier Wochen an der badischen Meisterschaft in Bretten teilnehmen. Zusammen mit dem badischen Meister BSG Hemsbach wird der AC 92 als Vizemeister auch eine Mannschaft beim Länderpokal im Juni in Gelsenkirchen stellen.

 

"Da ist unser Turnier natürlich eine gute Vorbereitung, so viele Gelegenheiten zum Wettkampf gibt es schließlich nicht." Auf sechs Feldern wurde im Sportpark gespielt. Den Weinheimer Spielern blieb nach der Gruppenphase der erste und zweite Platz versagt, der zum Einzug ins Halbfinale berechtigt hätte. Das erreichten allerdings die Frauen der BSG Hemsbach, die ihre Gruppe mit zwölf Spiel- und 100:42 Ballpunkten vor dem Haus Miteinander II aus Frankenthal (8/65:84) dominierten. Dritter wurde das zweite Team des BRS Saarland.

 

Die Hemsbacher Frauen Erika Garotti, Marianne Reinhuber, Resi Dietrich und Karin Becker setzten sich auch im Halbfinale gegen den Zweiten der anderen Gruppe, den BSV Pirmasens durch. Im Endspiel hätte der badische Meister dann auch gegen das beste saarländische Team aus Gersweiler gern die Nase vorn gehabt. Die BSG glich einen 3:8-Rückstand noch zum 8:8 aus, musste sich den Saarländern dann aber doch mit 9:11 beugen. Küsschen gab es nach dem verlorenen Finale aber trotzdem.

 

Die Partie um Platz drei entschied Pirmasens mit 9:8 gegen das Haus Miteinander für sich. "Das zeigt, wie dicht das Niveau der verschiedenen Teams inzwischen ist", sagt Rödel, die sich explizit beim württembergischen Turnierleiter Hans-Joachim Strohbach und ihren Mitstreitern vom AC 92 Weinheim bedankte. Die hatten nicht nur wieder für Auf-, Abbau und Bewirtung gesorgt, sondern halfen auch als Schiedsrichter aus, wenn eine Mannschaft mangels Masse mal keinen stellen konnte. AT

 

Artikel vom: 24.03.2015


Saison 2014, Weinheimer Nachrichten

Hallen-Boccia Arnstadt Jun 2014 Hallen-Boccia 2014 in Tingen Mannschaft I+II BM Hallen-Boccia Tingen 2014 Mannschaft II BM Hallen-Boccia Tingen 2014 Mannschaft I+II Hallen-Boccia 2014 in Tingen DM Hallenboccia Saarbücken-Gersweiler 2014

Pressebericht: BBS 15.09.2014 Deutsche Meisterschaft Hallenboccia

 

DM Boccia: BSG Hemsbach Dritter!
Bei den Deutschen Hallen-Boccia-Meisterschaften am Wochenende in Gersweiler belegte die BSG
Hemsbach unter 16. Mannschaften einen hervorragenden 3. Platz! Nach elf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen war der Badische Meister am Ende punktgleich mit dem Zweiten SG Saarland und lag nur einen Punkt hinter dem Deutschen Meister aus Gelsenkirchen. Diesen hatte das badische Team in einem packenden Spiel mit 7:6 bezwungen. Der zweite BBS-Starter, die Mannschaft vom Athletik Club Weinheim, belegte nach sechs Siegen und neun Niederlagen den 10. Platz.

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Pressebericht: Hallen-Boccia Turnier in Pirmasens am 19.07.2014

Der BSV Pirmasens hatte für den 19.07.2014 zu einem Hallen-Boccia Turnier nach Pirmasens-Gersbach eingeladen. Wollte man dem Turnier einen Titel oder ein Motto geben: In aller Freundschaft - würde es auf den Punkt bringen.
So wetteiferten insgesamt 9 Mannschaften aus Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Bundesländern um gute Platzierungen. Baden war mit 3 Mannschaften vertreten, Hessen mit 2, Saarland mit 2 und Rheinland-Pfalz mit 2 Mannschaften. Die Turnierleitung hatte alle Hände voll zu tun. Acht Mannschaften waren offiziel zum Turnier gemeldet und neun waren bis 11:15 Uhr spielwillig angereist. D.h.: neue Spielpläne erstellen, neue Kombinationen wer spielt gegen wen und wo, neue Spielprotokolle und letztlich eine neue Auswertungstabelle für die ausstehenden Spielergebnisse. Das alles in Rekordzeit - um 12:00 Uhr war Anpfiff. In lockerer Athmosphäre gaben sich die Mannschaften kämpferisch engagiert und emotionsgeladen. Schlechte Würfe blieben nicht ohne die entsprechenden Kommentare der Mannschaftskameraden und Zuschauer. Gute Würfe wurden mit Applaus und anerkennenden Rufen honoriert.
Alle Beteiligten gaben ihr Bestes: Ausrichter BSV Pirmasens präsentierte sich als guter Gastgeber. Er verköstigte die Spieler mit Kaffee, Kuchen, Herzhaftem und Getränken, Getränken, Getränken! Die Turnierleitung meisterte den Spielbetrieb souverän und sachkundig. Schiedsrichter und Linienrichter gaben sich unparteiisch und regelkundig. Die teilnehmenden Mannschaften spielten fair. Mit etwas Toleranz bei kleineren Unwägbarkeiten, viel gegenseitigem Respekt und Anerkennung der erbrachten Leistungen ergaben sich, nach zehn Durchgängen auf zwei Spielfeldern gespielt, folgende Ergebnisse.

Gruppe 1 mit 5 Mannschaften
Platz 1: Hemsbach / Platz 2 - Gersweiler 1 / Platz 3 - Budenheim 2 / Platz 4 - Weinheim 1 /
Platz 5 - Landau

Gruppe 2 mit 4 Mannschaften
Platz 1 - Budenheim 1 / Platz 2 - Gersweiler 2 / Platz 3 - Pirmasens / Platz 4 - Weinheim 2

Nachdem sich im Viertelfinale Hemsbach und Gersweiler 2 sowie Budenheim 1 und Gersweiler 1 gegenüber standen, spielten im Finale Gersweiler 1 gegen Gersweiler 2 und Hemsbach gegen Budenheim 1.
Das Finale erbrachte folgende Platzierungen:
1. Platz - Gersweiler 1
2. Platz - Gersweiler 2
3. Platz - Budenheim 1
4. Platz - Hemsbach.
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5. Platz - Budenheim 2
6. Platz - AC Weinheim 1 mit den Spielern: Gilbert Blank, Günter Joswig und Anita Huth
7. Platz - Pirmasens
8. Platz - AC Weinheim 2 mit den Spielern: Bernd Jörges, Marina Klitscher und Ingrid Schmitt
9. Platz - Landau

Die Plätze 5 bis 9 wurden auf Grund der Gruppenergebnisse ermittelt und nicht mehr gesondert ausgespielt. Dies auch mit Rücksicht auf die doch hochsommerlichen Temperaturen um die 30 grdC und den bevorstehenden geselligen Teil nach der Siegerehrung.
Bei einem gemeinsamen Essen - zu dem der Ausrichter BSV Pirmasens durch seinen 1. Vorsitzenden Gerd Schatzmann eingeladen hatte - ging das Turnier zu Ende. Wie gesagt: In aller Freundschaft.
 

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Badische Meisterschaft im Hallenboccia

Tiengen. Die badische Meisterschaft im Hallenboccia fand als 50. Klettgau-Pokal-Turnier in
Tiengen-Jestetten statt. Der AC 92 Weinheim wurde Zweiter und hat sich gemeinsam mit
Turniersieger BSG Hemsbach als Spielgemeinschaft für das DBS-Länderpokalturnier 2015 in
Gelsenkirchen qualifiziert.

In Tiengen starteten acht Mannschaften in zwei Gruppen. In Gruppe 1 traten die BSG Hemsbach I,
BSG Tiengen, AC Weinheim II und BSG Offenburg I gegeneinander an. Die Mannschaft des AC
kam mit nur einem Verlustpunkt in den Gruppenbegegnungen mit Hemsbach I in die Endrunde um die Plätze eins und zwei. In spannenden Spielen und mit sportlichem Ehrgeiz musste sich die
Weinheimer Mannschaft in der Endrunde gegen BSG Hemsbach I mit 7:9 Punkten knapp
geschlagen geben und belegte den zweiten Platz.

In der Gruppe 2 spielten der AC Weinheim I, BSG Hemsbach II, BSG Offenburg II und VSG
Krautheim gegeneinander. Nach zwei verlorenen Spielen und einem Unentschieden blieben für den AC die Spiele um Platz fünf. Die AC-Spieler Gilbert Blank, Marina Klitscher, Günter Joswig und Anita Huth entschieden diesen Wettkampf für sich und wurden Fünfter.

Die Siegerehrung wurde kurz nach den Spielen durch den Sportwart des Badischen Behinderten-
und Rehabilitationssportverbandes Bernhard Kurz und durch den Beauftragten des Kreises
vorgenommen. Die Mannschaft des AC Weinheim II mit den Spielern Bernd Jörges, Gabriele Orth, Ingrid Schmitt und Monika Rödel kamen auf den zweiten Platz hinter Turniersieger BSG Hemsbach.

Den dritten Platz belegte die BSG Hemsbach II. Die besten Spieler der BSG Hemsbach und des
AC 92 fahren als Spielergemeinschaft zum DBS-Länderpokal.

WN: Artikel vom: 15.07.2014

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Vor dem abschließenden Spiel noch auf dem ersten Platz

Arnstadt. Zum sechsten Mal schrieb der Deutsche Behinderten-Sportverband den Länderpokal im Hallenboccia aus. Diesmal richtete Einheit Arnstadt in Thüringen dieses Turnier aus.
Den Landesverband Baden vertraten die BSG Hemsbach mit Helge Leipf, Marianne Reinhuber und Ludwig Reinhuber sowie der AC Weinheim mit Monika Rödel, Gilbert Blank und Günter Joswig.

Das Team Baden startete erfolgreich mit zwei Siegen. In den nächsten beiden Begegnungen musste man dann dem Gegner zum Sieg gratulieren. Aber die Badener ließen sich dadurch nicht entmutigen und es folgten vier Siege in Folge, wodurch die Mannschaft plötzlich an der Spitze stand.

Leider klappte es im letzten Spiel nicht und das Team aus Hemsbach und Weinheim musste eine dritte Niederlage akzeptieren.

Doch auch über den zweiten Platz freute man sich und nahm bei der Siegerehrung die Glückwünsche der anderen Teams entgegen. Pokalsieger wurde der LV Nordrhein-Westfalen, der aber gegen Baden eine Niederlage hinnehmen musste. Alles in allem hat das Team Baden seinen Landesverband gut vertreten und kann stolz auf die gezeigten Leistungen sein.

 

WN Artikel vom: 05.06.2014 _______________________________________________________________________________________

 

Weinheimer Nachrichten, Artikel vom 04.04.2014
 

 

AC bietet Bocciaspielern neue Plattform
 

 

Weinheim. Erstmals hatte Monika Rödel, Abteilungsleiterin für Rehasport im AC 92 Weinheim, im letzten Jahr das Einladungsturnier um den Rhein-Neckar-Pokal initiiert. Zwölf Mannschaften waren 2013 gekommen und das Turnier kam so gut an, dass sich der AC entschloss, es fest in den Turnierplan aufzunehmen. Bei der zweiten Auflage fanden sich jetzt gleich 16 Mannschaften im Sportpark ein - sogar zwei mehr als angemeldet waren. Dafür erschien eine Mannschaft nicht. Es waren also Organisationskünstler gefragt. Doch die gibt es beim
AC 92 zur Genüge. "Wir haben noch schnell ein sechstes Spielfeld geklebt und den Turnierplan umgeschrieben", sagte Walter Hubach, Diplomsportlehrer und Verantwortlicher im Reha- und Behindertensport des Vereins. Das routinierte Weinheimer Team mit seinen 13 Helfern hatte alles bestens im Griff, sodass auch der ursprüngliche Zeitplan kaum aus dem Rahmen wich. Schließlich sind für jede Partie 30 Minuten veranschlagt und die werden kaum überschritten.

Das Turnier dient für die Bocciaspieler als gute Vorbereitung auf anstehende Meisterschaften, im Umkreis gibt es schließlich nicht so viele Möglichkeiten, sich unter Wettkampfbedingungen vorzubereiten. Unter den vier Teams des AC 92 stellten die Gastgeber auch eine Mannschaft, die erstmals einen Wettkampf bestritt. Weinheim II landete als bestes regionales Team auf Rang fünf vor Hemsbach I.

Mit dem Turniersieg hatte der AC ebenso wenig zu tun wie die benachbarte BSG Hemsbach. Mit der BSG bildet
Weinheim als badischer Vertreter eine Spielgemeinschaft beim Deutschland-Pokal Ende Mai in Thüringen. Als
Vorbereitung dazu wird der AC noch zwei Turniere in Hemsbach bestreiten. Den Rhein-Neckar-Pokal holte der
saarländische Gast aus Gersweiler vor Krautheim, Gersweiler II und dem stark aufspielenden "Haus Miteinander"
Mannheim. AT

WN, Artikel vom: 04.04.2014


Saison 2013, Weinheimer Nachricheten


Weinheimer Nachrichten, Montag 16.09.2013

 

Hallen-Boccia: DEUTSCHE MEISTERSCHAFT in Weinheim, AC Sportpark

 

Das Gute liegt nah - und ist für viele unerreichbar

Weinheim. Einmal längs durch Deutschland. Die Bocciaspieler des Integrativen Treffs aus Rostock und ihre Betreuer hatten die gut 700 Kilometer nach Weinheim schon am Vortag der deutschen Meisterschaft hinter sich gebracht. Um ihrem Sport nachzukommen, ist gesunden wie behinderten Sportlern kein Weg zu weit -schon gar nicht, wenn es um eine deutsche Meisterschaft geht.
Zwölf Teams aus den sieben Landesverbänden in denen Hallenboccia wettkampfmäßig angeboten wird, hatten sich erneut auf in den Sportpark des AC 92 gemacht, wo sich die Weinheimer einmal mehr als gute Gastgeber präsentierten. Zwar hatten sie als badischer Vizemeister genauso wenig mit der Titelvergabe zu tun wie der Landesmeister der benachbarten BSG Hemsbach. Hemsbach landete hinter dem deutschen meister VSG Gelsenkirchen, BRS Gersweiler und BSV Weiden auf Rang vier, Weinheim wurde Letzter. Doch wichtiger als Ergebnisse waren wieder einmal der Spaß am Spiel, das Zusammen- und Aus-dem-Haus-heraus-kommen.

Darin sieht Monika Rödel, Abteilungsleiterin Reha- und Behindertensport beim AC 92 Weinheim, das größte Problem. Ihre Abteilung umfasst inzwischen 400 Mitglieder, Tendenz steigend. Denn der Reha- und Gesundheitssport nimmt die Vereine immer mehr in Anspruch, doch die ehrenamtlichen Übungsleiter und Helfer können längst nicht alle Sportler so betreuen, wie sie das gerne würden.

"Das, was wir mit einem Abholservice leisten können, das tun wir. Aber wir haben beispielsweise auch zwei Sportler aus Schriesheim und Hemsbach, die kommen zu jedem Training mit dem Taxi, weil sie keiner bringen kann. Das macht pro einfacher Fahrt zwischen 15 und 25 Euro. Und trotzdem kommen diese Männer, weil der Sport für sie einfach wichtig ist."

Während Fahrten zur Therapie von den Krankenkassen mitgetragen werden, stehen die Rollstuhlfahrer, die therapeutischen Sport im Verein betreiben, im Regen da. "Und was glauben sie, wie viele Menschen noch daheim oder in Pflegeheimen sitzen, die hier mit uns spielen könnten, aber einfach nicht nach draußen kommen können? Die eigentliche Behinderung ist nicht die körperliche, sondern die, dass die Leute erst einmal hierherkommen können." Das Gute liegt so nah und ist für viele doch unerreichbar.

Unüberwindbare Hürden
Das zeigt sich nicht nur an solchen Beispielen. 80 Sportler waren am Wochenende in Weinheim zu Gast, darunter ungefähr 15 Rollstuhlfahrer. "In Weinheim gibt es zwei komplett behindertengerechte Hotelzimmer. Zwei. Der Rest ist nur eingeschränkt rollstuhlgerecht, weil die Türen zur Toilette nicht breit genug sind. Wir haben das Gros der Sportler jetzt in Mannheim und Heidelberg unterbringen müssen", sagt Rödel, die schon seit 15 Jahren die Abteilung Reha- und Behindertensport beim AC 92 leitet.

Die ehemalige Kinderkrankenschwester arbeitete auch auf der Intensivstation und in der Kardiologie. Als sie hörte, dass der AC Sport für Herzpatienten anbietet, war sie gleich Feuer und Flamme und sorgte gemeinsam mit AC-Präsident Heinz Lammer dafür, dass der Sportpark behindertengerecht gestaltet wird. "Es kommt so viel zurück, wenn man sieht, wie viel Spaß die Menschen haben. Und Boccia ist ein Sport, den jeder machen kann, Ganz egal ob er im Rollstuhl sitzt oder einen Schlaganfall hatte. In diesem Spiel kommt es vor allem auf Gefühl, Zielgenauigkeit und Konzentration an. " Mit Sport zurück ins Leben - beim AC 92 ist das möglich. AT


Saison 2012, Weinheimer Nachricheten

 

Weinheimer Nachrichten, Freitag 11.05.2012

Hallenboccia: Krauthheim badischer Meister von der BSG Hembsbach

Beide Finalisten zur DM

Die Finalisten der badischen Hallenboccia-Meisterschaft fahren zur DM.
(Bild: GutschalkHemsbach). Zum 50-jährigen Jubiläum der BSG Hemsbach vergab der Badische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BBS) seine Landesmeisterschaften 2012 an die Behinderten- und Freizeit-Sportgemein-schaft (BSG) Hemsbach. Unter der Turnierleitung von Bernhard Kurz spielten in zwei Gruppen zehn Mannschaften um den badischen Meistertitel.

In Gruppe 1 entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Hemsbach I (Günter Dietrich, Erika Garotti, Ludwig Reinhuber und Richard Weis), Hemsbach III (Alfred Becker, Karin Becker, Otto Gutwein und Marianne Reinhuber) und BSG

Tiengen 1.
Das Trefferverhältnis entschied zugunsten von Hemsbach I und Tiengen.

Sieger der Gruppe 2 wurde ungeschlagen die VSG Krautheim II.
Der zweite Halbfinalteilnehmer wurde in einem Entscheidungsspiel ermittelt:
Hier siegte der AC 92 Weinheim knapp gegen Hemsbach II.

Im Halbfinale setzte sich Krautheim II gegen Tiengen und Hemsbach I gegen Weinheim durch. Der AC 92 entschied die Partie um Platz drei für sich. Das Endspiel gewannen verdient die Spielerinnen und Spieler aus dem Jagsttal gegen Hemsbach.

Die Siegerehrung nahmen Bürgermeister Jürgen Kirchner und Turnierleiter Bernhard Kurz vor, der den stolzen Siegern den Pokal des baden-württembergischen Sozialministeriums überreichte. Damit vertreten die VSG Krautheim und die BSG Hemsbach den Landesverband Baden bei den deutschen Meisterschaften in Frankenthal.


Artikel vom: 11.05.2012





Saison 2010

Sportlich trotz Handicap

Die Mannschaften des Athletik Club Weinheim bei der Badischen Meisterschaft in Bretten.

Auch Rollstuhlfahrer können ein gutes Ergebnis erreichen,wie man bei der Badischen Meisterschaft im Hallen-Boccia beobachten konnte.

Boccia ist ein Spiel, das von den alten Griechen stammt. Es ist besonders für Menschen geeignet,
die in Ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind. Das Spiel eignet sich für jedes Alter und mit jeder Behinderung. Den Spielern bietet es die Möglichkeit, trotz ihres Handicaps sich sportlich zu betätigen und an Wettkämpfen teilzunehmen.
Beim Athletik Club Weinheim nimmt diese Sportart einen großen Stellenwert in der Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport ein.

Badische Meisterschaft Bretten

Mit zwei Mannschaften konnte der Athletik Club bei der Badischen Meisterschaft in Bretten vertreten werden. Zehn Mannschaften kämpften in zwei Gruppen um jeden Punkt.

In der Gruppe A belegte die Mannschaft 2 den 3. Platz, die Mannschaft 1 in der Gruppe B den 2. Platz. Bei den Endspielen unterlagen beide Weinheimer Mannschaften bei interessanten Spielzügen und großem Einsatz.

Die Mannschaften des Athletik Club Weinheim belegten im Gesamtergebnis den 4. und 6. Platz.

Die Spieler der Mannschaft 1  waren:
Bernd Jörgen
Horst Scheu
Christine Schindler
Marina Klitscher
Monika Rödel

Mannschaft 2:
Hermann Weidner
Ingrid Schmitt
Gabriele Orth
Hartwig Klabes
Günter Joswig

Endstand Badische Meisterschaft im Boccia 2010:

1. BSG Hemsbach II
2. VSG Krautheim
3.BSG Hemsbach I
4. AC Weinheim I
5. TV Bretten I
6. AC Weinheim II
7. BSG Tiengen
8. TV Bretten II
9. VSG Bretten II
10. VSG Bretten I

 

Rehabilitation- und Behondertsport feiert Jahresabschluss

(Rö). Im Rahmen einer Abschlussfeier des Sportjahres 2010 am 18.01.2011 fanden über hundert Teilnehmer der Abteilung Rehabilitation- und Behindertensport des Athletik-Club Weinheim im NH Hotel ein.


Saisonende 2009


Sportpark für Rollis ein Traum

Sportpark für Rollis ein Traum

Weinheim. Der BVS Weiden ist neuer deutscher Meister im Hallen-Boccia gefolgt von RSA Neumarkt, VfB Stolberg, RGS Boenen und der BSG Hemsbach II als bestem Bergsträßer Verein auf Rang fünf. Viel wichtiger als das Ergebnis der DM im Sportpark des AC 92 Weinheim ist allerdings der Umstand, dass in Weinheim wieder einmal 70, zum Teil schwerstbehinderte, Sportler vor allem Spaß hatten. Schließlich zählt beim Hallen-Boccia noch vor dem Erfolg hauptsächlich eines: die Integration behinderter Sportler.

Dies klappt im Sportpark so gut wie in fast keiner anderen Austragungsstätte, denn vom Halleneingang über die Erreichbarkeit von WC oder Restaurant - alles ist, auch dank eines Aufzuges, für Rollstuhlfahrer erreichbar. "Darum hat der DBS, der Deutsche Behinderten Sportverband, auch angefragt, ob wir die DM nicht jedes Jahr ausrichten wollen. Die Sportler fühlen sich einfach wohl bei uns", sagt Monika Rödel. Die Weinheimerin ist seit zehn Jahren Übungsleiterin beim AC, hat die Boccia-Spiele im Rahmen des Reha- und Behindertensports im Verein fest etabliert. Und weil sie bis vor kurzem auch noch stellvertretende Vorsitzende des DBS war, wusste der Verband, dass die Organisation bei Rödel in besten Händen ist.

19 Wochenstunden im Rehasport

Die gibt das Lob weiter an die Helfer, die bereits am Donnerstag die Spielfelder präparierten. "Auch auf die anderen Abteilungen konnten wir uns verlassen. Die Gewichtheber beispielsweise stellten uns die Tische", sagt Walter Hubach. Er ist einer der sieben Übungsleiter, die wöchentlich 19 Stunden für Gehandicapte im Verein anbieten. Das Angebot fängt für Menschen mit Wirbelsäulenproblemen an und endet bei Parkinson-Erkrankten. Die Behinderten- und Rehasportabteilung des AC hat inzwischen 350 Mitglieder. Vor zehn Jahren fing Monika Rödel mit 20 Menschen in einer Herzsport-Gruppe an. Inzwischen spielt fast jede Gruppe Hallen-Boccia und das dem Boule ähnliche Spiel ist so beliebt, dass am Samstag nun ein Extra-Boccia-Spieltag organisiert werden soll.

Solidargemeinschaft AC 92

Der AC ist ein Verein für alle. "Bei uns gilt das Prinzip der Solidargemeinschaft. Die Schwächeren werden mitgetragen", sagt Monika Rödel. Trotzdem ist die Ausrichtung einer zweitägigen deutschen Meisterschaft mit zwölf Vereinen, 70 Sportlern und Betreuern für den AC 92 ein Kraftakt. Schon die Suche nach rollstuhlgerechten Hotels erwies sich als schwierig. In Weinheim erfüllt nur das nh-Hotel alle Ansprüche.

Vor einem halben Jahr startete in Weinheim die Organisation. Dank etlicher Sponsoren organisierte das AC-Team nach Beendigung der kraftraubenden und zeitintensiven Boccia-Spiele auch eine stilvolle Siegerehrung. Rollstuhltänzer aus Ludwigsburg und die Operettensängerin Tanja Hamleh versüßten den Teams den Heimweg nach Bayern, Rheinland-Pfalz, das Saarland oder Nordrhein-Westfalen. Im nächsten Jahr wollen sie alle zu einem Pokalturnier wiederkommen. AT

Artikel vom: 22.09.2008


 


RHEINPFALZ vom 17.09.08

RHEINPFALZ vom 17.09.08

WEINHEIM. Bei den am Freitag und Samstag in Weinheim ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Hallen-Boccia belegten die beiden Frankenthaler Mannschaften des BSV, die Rheinland-Pfalz vertreten haben, den 7. und 9. Platz. Beide Teams gewannen jeweils vier ihrer Spiele, Frankenthal 1 verlor sechs Begegnungen und trennte sich von Boenen unentschieden12:12, das zweite Team verlor dagegen sieben Spiele. Das interne Duell entschied die erste Vertretung mit 16:11 für sich. Vorsitzender Heinz Baumeister: „ Leider können wir mit den Spitzenteams in Deutschland nicht mithalten. Wir trainieren einmal in der Woche, die Erstplazierten in der Meisterschaft dreimal pro Woche, zudem nehmen sie zusätzlich an verschiedenen Turnieren teil. Dies ist uns allein schon aus finanziellen Gründen nicht möglich." Gewonnen hat die Meisterschaft das Team aus Weiden mit 14 Punkten, vor Neumarkt (12) und Stolberg (8).

. Bei den am Freitag und Samstag in Weinheim ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Hallen-Boccia belegten die beiden Frankenthaler Mannschaften des BSV, die Rheinland-Pfalz vertreten haben, den 7. und 9. Platz. Beide Teams gewannen jeweils vier ihrer Spiele, Frankenthal 1 verlor sechs Begegnungen und trennte sich von Boenen unentschieden12:12, das zweite Team verlor dagegen sieben Spiele. Das interne Duell entschied die erste Vertretung mit 16:11 für sich. Vorsitzender Heinz Baumeister: „ Leider können wir mit den Spitzenteams in Deutschland nicht mithalten. Wir trainieren einmal in der Woche, die Erstplazierten in der Meisterschaft dreimal pro Woche, zudem nehmen sie zusätzlich an verschiedenen Turnieren teil. Dies ist uns allein schon aus finanziellen Gründen nicht möglich." Gewonnen hat die Meisterschaft das Team aus Weiden mit 14 Punkten, vor Neumarkt (12) und Stolberg (8

Bericht der Rheinpfalz vom 03. September 2008

Erstmals geteilter Turniersieg

Boccia: Hemsbach II und Gersweiler Erster bei BSV-Wettbewerb – Fünf Bundesschiedsrichter-

Frankenthal. Mit 19 angereisten Teams und einem vollen Zeitplan hatten die Organisatoren des Behinderten- Sport- Vereins Frankenthal (BSV) beim dritten Hallenboccia-Turniers am Samstag alle Hände voll zu tun. Am Ende standen mit Hemsbach 2 und Gersweiler gleich zwei Mannschaften ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Mit 19 angereisten Teams und einem vollen Zeitplan hatten die Organisatoren des Behinderten- Sport- Vereins Frankenthal (BSV) beim dritten Hallenboccia-Turniers am Samstag alle Hände voll zu tun. Am Ende standen mit Hemsbach 2 und Gersweiler gleich zwei Mannschaften ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Stille herrscht in der Frankenthaler Sporthalle am Kanal. Konzentriert reihen sich die Spieler in der ganzen Halle an den Bahnen auf, vereinzelt hört man einen kurzen anerkennenden Applaus von Fans und Teamkollegen. Einige der Sportler sitzen im Rollstuhl, jede der angereisten Mannschaften ist anders. „Von Sportlern mit leichten Behinderungen bis zu Schwerstbehinderten ist alles vertreten", erklärt Organisator und BSV- Vorsitzender Heinz Baumeister. „Boccia ist kein Kraftsport und eine tolle Möglichkeit für Menschen mit Behinderung, um sich zu behaupten", weiß der BSV- Vorsitzende.

Noch läuft die Gruppenphase. In drei Gruppen wetteifern die Sportler um die bestmögliche Ausgangsposition für die Platzierungsspiele. Heinz Baumeister kann schon jetzt ein erstes Fazit ziehen. „Es ist ein sehr schönes Turnier", erklärt Baumeister. Auch nach zwei kurzfristigen Absagen konnte man die Zahl der Mannschaften im Vergleich zum vergangenen Jahr steigern. „Mit 21 Meldungen ist die Grenze aber auch erreicht", meint Baumeister. Die Sportler kommen aus Rheinland- Pfalz, dem Saarland, Bayern und Baden- Württemberg. Für einige ist es eine gute Gelegenheit, sich nur drei Wochen vor Beginn der Deutschen Meisterschaften mit der Konkurrenz zu messen.

Gute Standortbestimmung

Auch für die drei Frankenthaler Mannschaften ist das Heimspiel nicht nur ein einfaches Freundschaftsturnier. Mit zwei Teams hat sich der BSV für den Bundesentscheid qualifiziert. „Für uns ist es eine gute Möglichkeit, zu sehen, wo wir stehen", weiß Heinz Baumeister. Dass es ihm zudem gelungen ist, für das Frankenthaler Turnier gleich fünf Bundesschiedsrichter in die Halle am Kanal zu locken, freut den Sportler besonders. „Das verleiht dem Turnier noch eine gewisse Note".

Andreas Keim von der ersten Frankenthaler Mannschaft gönnt sich nach dem letzten Gruppenspiel eine kleine Auszeit. Als Auswechselspieler konnte er bereits drei Spiele für sein Team bestreiten, zwei davon erfolgreich. „Für mich läuft es heute eigentlich ganz gut", zeigt sich Keim zufrieden. Auch nach der Auswertungspause läuft es weiterhin gut für Keim und seine Kollegen. Im direkten Duell setzen sie sich gegen die Konkurrenz durch und belegen am Ende den zehnten Rang.

Auch Adolf Ratayczak und Edmund Minas aus dem saarländischen Gersweiler auf die Auswertung. „Drei Mannschaften in unserer Gruppe sind punktgleich. Nun kommt es auf die Differenz an", erklärt Minas, der sich von dem Turnier durchaus angetan zeigt. „Hier herrscht ein sehr gutes spielerisches Niveau. Immerhin wird man etwa ein Drittel der Mannschaften hier auch bei den deutschen Meisterschaften wieder finden", sind sich Minas und Ratayczak einig.

Tatsächlich setzen sich die Sportler aus Gersweiler am Ende an die Tabellenspitze in ihrer Gruppe. Im Entscheidungsspiel gegen Hemsbach 2 kommen beide Mannschaften jedoch nicht über ein Unentschieden hinaus und teilen sich zum ersten Mal in der Turniergeschichte den Sieg.



 
AC